Keine Staus bei Großveranstaltungen auf der Autobahn A39

„Am Samstag vergangener Woche kam es vor dem Bundesliga-Auftaktspiel des VfL Wolfsburg zu längeren Staus auf der A39 von einer Länge von etwa sieben Kilometern. Grund war, dass in Richtung Wolfsburg in der Baustelle zwischen dem Kreuz Wolfsburg/Königslutter und der Anschlussstelle Mörse/Flechtorf nur eine einspurige Fahrbahn eingerichtet war. Dieser Stau hätte vermutlich vermieden werden können, wenn zwei Fahrspuren zur Verfügung gestanden hätten – so wie es ja auch beim morgendlichen Schichtverkehr praktiziert wird“, erklärt Bürgermeister Ingolf Viereck.

In einem Schreiben an Bernd Mühlnickel von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Wolfenbüttel machen die Sozialdemokraten den Vorschlag, die Verkehrsregelung auf der Baustelle A 39 bei Großveranstaltungen so zu handhaben wie für den Berufsverkehr. „Um den Berufsverkehr – gerade ins Volkswagenwerk – während der derzeit laufenden umfassenden Sanierung der Autobahn A 39 so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, wurde Seiten der Behörde eine wechselnde Spurführung eingerichtet: morgens geht es zweispurig in die Stadt; nachmittags zweispurig raus. Die SPD-Fraktion Wolfsburg begrüßt diese Maßnahme ausdrücklich, denn sie trägt erheblich dazu bei, Verzögerungen im Verkehr zu minimieren“, betont SPDFraktionsvorsitzender Hans-Georg Bachmann.

Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen sind natürlich sehr daran interessiert, den Veranstaltungsort möglichst rechtzeitig vor Beginn zu erreichen, wissen die Sozialdemokraten und schlagen deshalb vor, zukünftig auch vor Großveranstaltungen, unter anderem den Heimspielen des VfL oder des EHC, entsprechend des jeweiligen Hauptverkehrsaufkommens zwei Fahrspuren im Baustellenbereich einzurichten. Sprich bei den Anfahrten sollen zwei Spuren Richtung Wolfsburg und bei den Abfahrten zwei Spuren Richtung Autobahn A2 eingerichtet werden. Viereck: „Die Verwaltung der Stadt Wolfsburg bitten wir, der Wolfenbütteler Behörde die Termine der in Frage kommenden Veranstaltungen mitzuteilen, damit diese entsprechend handeln können.“

Deshalb geht eine Kopie des Mühlnickel-Schreibens an Oberbürgermeister Klaus Mohrs und Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide. „Wir hoffen, dass unsere Anregung Gehör findet und umgesetzt wird“, sagt Viereck.