SPD-Fraktion Wolfsburg spricht sich für farbliche Markierung der Schutzstreifen in der Goethestraße und der Pestalozziallee aus

WOLFSBURG. „Wir freuen uns, dass endlich die lange geforderte schnelle Verbindung für Radfahrer, die Achse von Ost nach West, hergestellt wird", betont SPD-Fraktionschef Hans-Georg Bachmann. Allerdings fehlen nach Ansicht der Mitglieder der SPD-Ratsfraktion auf der neuen Ost-West-Radachse die roten Markierungen.

Um aber für Auto- und für Radfahrer gleichermaßen mehr optische Klarheit zu schaffen, wo der Raum des einen Verkehrsteilnehmers beginnt und ergo des anderen endet, müssen aus SPD-Sicht deutlichere Hinweise quasi mit Signalwirkung her. „Durch die rote Markierung sollen die Wege für andere Verkehrsteilnehmer, insbesondere Autofahrer, optisch besonders deutlich hervorgehoben werden. Die Autofahrer sollen sensibilisiert werden, dass da Zweiradfahrer un-terwegs sind", erläutert Stadtmitte-Ortsbürgermeister Detlef Conradt. Andernorts, wie beispielsweise im Volkswagenwerk Wolfsburg sowie in den Städten Braunschweig, Kopenhagen oder Hamburg, seien diese Markierungen bereits Usus.

Mitte Juni wurde damit begonnen, die so genannten Schutzstreifen in der Goethestraße und der Pestalozziallee herzurichten. Voraussichtlich Anfang September soll die Ost-West-Radachse fertiggestellt sein.